B wie Berlin und B wie Buck & Breck

B wie Berlin und B wie Buck & Breck

Bars, Buck & Breck, Becketts Kopf, Burger … was blieb mir anderes übrig als nach Berlin zu gehen.

Mit Sack und Pack sitze ich in meiner neuen Wohnung. Der Umzug war anstrengend und es waren viele Veränderungen Ende des Jahres. Daher zog es mich heute zu den verlässlichen Quellen und wo kann man das Jahr besser beginnen als im Buck & Breck. Übrigens dauert es von meinem neuen Zuhause bis ins Buck & Breck fast so lange wie von Mannheim ins Parlour!

Ich liebe diesen Moment zwischen Klingeln und dem Betreten der Bar, das ist immer wieder aufregend und spannend. Das Schaufenster ist hell und über dem Eingang leuchtet ein Schild mit der Aufschrift CLOSED. Das soll etwas abschrecken, der Ansturm nach dem Mixolgy Award ist groß. Ich betrat den Barraum, der mir sofort ein heimatliches Gefühl vermittelte und nahm meinen Platz an der Bar ein. Anlässlich des Regens nahm ich einen Don Lockwood. Don Lockwood ist der Name Gene Kellys im Film „Singing in the Rain“. Rauchig, erdig, schokoladig, süß und ein bisschen zitronig ist der Mischung aus Bourbon, torfigem Scotch, Ahornsirup, Schokoladenbitters und Zitronenzeste geschuldet. Die Bar war gut gefüllt und die üblichen Bartender waren emsig mit Wasser auffüllen und Reinigen der Bar beschäftigt. Nach einer Weile tauchte Goncalo auf. Ich hatte mich nicht getraut zu fragen, ob er da ist, sonst bekomme ich dieses Jahr noch die Auszeichnung zum Barstalker 2015. Er erkannte mich und kredenzte mir einen kirschigen Old Fashioned gegen mein Heimweh, dessen Süße er mit einem ordentlichen Schuss Whisky nachjustierte. Nach diesen zwei starken Drinks ging es zurück und ich fiel direkt in mein Bett. Wieder einmal nehme ich mir vor das nächste Mal leichtere Drinks  zu nehmen 😉

 

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