Betreutes Trinken in der Booze Bar

Betreutes Trinken in der Booze Bar

Die Distanzen in Berlin sind enorm und noch sehr gewöhnungsbedürftig. Daher ist es sinnvoller sich zunächst einen Bezirk auszuwählen und dann für eine Bar zu entscheiden. Heute wählte ich Friedrichshain. Leider hat The Antlered Bunny sonntags geschlossen, aber da ich nebenan im Aunt Benny ein leckeres Sandwich und einen warmen Apple Crumble verspeist habe, erhaschte ich einen Blick in die minikleine Bar. Tony Galea ist leider nicht mehr der Barchef und daher rückt der nächste Versuch etwas nach hinten.

Weiter geht es Richtung Boxhager Straße, wo sich die Booze Bar befindet. Das Barteam wurde als bestes Barteam von der Mixology ausgezeichnet und ich war schon sehr gespannt. Die Jungs waren mir schon auf dem Mixology Award durch ihre lässige und rockige Art aufgefallen. Eigentlich ist das ja nicht ganz so mein Stil, aber die Aussicht des Mottos „betreutes Trinken“ gefiel mir doch ganz gut. Es gibt keine Klingel, keine Karte, lockeres Ambiente mit Backsteinflair und schickem Westernstyle. Bud Spencer und Terence Hill finden sich an den Wänden und es herrscht eine freundschaftliche und lockere Atmosphäre. Getreu dem Motto äußert man seine Vorlieben und wonach einem die Laune steht. Ein paar Drinks sind auf einer Tafel an der Bar zu finden und klingen sehr interessant, es finden sich z. B. die Nörgelknete und der Kentucky Funk darauf. Ich bleibe bei den Klassikern und bekomme einen „Rob Roy“ und einen „Martinez“ empfohlen, was sehr gut passte. Normalerweise wird nichts zu den Drinks serviert, aber ich bekomme ein kleines Gläschen m&ms Pretzels, frisch importiert aus den USA. Der Service ist wirklich sehr gut und ich fühlte mich gleich willkommen. Ich bekam sogar eine Kostprobe des streng limitierten „Ruby Sul“ Gins. Der Gin Sul durfte nochmal in ein Portweinfass und bekommt eine interessante Note dadurch. Ansonsten gibt es am Wochenende DJs und es brennt die Hütte. Die Bar fasst um die 120 Leute. Da bin ich mal froh, dass ich einen angenehmen Sonntag erwischt habe. Das war ein freundschaftlicher und entspannter Besuch und wahrscheinlich nicht der letzte.

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