Frankfurt bei Nacht

Frankfurt bei Nacht

Die Hochhäuser und die Beleuchtung sind wirklich beeindruckend. Ich lief einmal quer durch die Altstadt und dann entlang des Mains zum Tiny Cup. Herzlich wurde ich empfangen. Der kleine Raum war gefüllt, aber ich bekam noch einen kleinen Stehplatz direkt an der Bar. Diese ist das Herz des Geschehens, an der Wand gibt es kleine Ablagen, wo nochmal Platz für ungefähr sechs Leute ist. Klein und gut gefüllt, das kann beängstigend klingen, aber die Atmosphäre ist behaglich. Ruhig, entspannt, angenehme Musik, unaufdringlich und ein toller Gastgeber.

Ich startete mit einem „Bijou“, gefolgt von einem „Islay Project“ von der Karte, der mir allerdings zu süß war. Nach langem Überlegen bekam ich einen „Mother in Law“. Ich war mir nicht sicher, ob ich diesen Drink außerhalb des Immertreus probieren wollte, aber ich war gespannt. Die Basis bildete ein Johnny Drum Bourbon mit dezenten 50,5 % Vol. Etwas fruchtiger und etwas leichter als gewohnt.

Danach reichte es mir allerdings, und ich begab mich sehr zufrieden auf den Rückweg, mit einer leichten Tendenz Richtung Parlour. Es war aber so ein schöner und ruhiger Abend, dass ich ihn ohne weitere Barbesuche enden ließ. Die Nacht wäre wahrscheinlich sehr lange geworden und ich hatte am nächsten Tag einen wichtigen Termin.

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