Frankfurt – Parlour – Frankfurt – Parlour …

Frankfurt – Parlour – Frankfurt – Parlour …

Goldenes FrankfurtDer Zug fuhr Richtung Frankfurt Bahnhof, vorbei an den Hochhäusern, die wunderbar warm von der untergehenden Sonne in Gold getaucht waren. Ich war auf dem Weg zu einer Geburtstagsparty, die um 20 Uhr begann. Kurz vor 18 Uhr rollte ich im Bahnhof Frankfurt ein und hetzte zum Hotel. Frankfurt ohne Palour, das geht gar nicht! Ich nutzte die Stunde zwischen der Öffnung des Parlours (im Winter um 19 Uhr) und dem Start der Party. Eine Stunde die ruhige Atmosphäre genießen, bevor der Trubel der Samstagnacht beginnt und einen schönen Drink zu mir nehmen. Punkt 19 Uhr klopfte ich an die Tür der Zwingergasse 6. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnet mir ein unbekanntes Gesicht und ich schlüpfe in den dunklen und vertrauten Barraum. Ich setzte mich entspannt und voller Vorfreude auf einen der bequemen Barstühle. Die Vorbereitungen für den Abend waren im Gange und ich fragte nach Maxim, der kurze Zeit später auftauchte. Meinen Drink lies ich mir allerdings auch von dem mir unbekannten Bartender zubereiten. Es wurde ein dezenter Vieux Carré, der gut zu meiner Stimmung passte. Leider drängte die Zeit etwas, aber es musste noch ein zweiter Cocktail sein. Ich bestellte etwas „Leckeres“ mit Gin und Sherry. Gin ist ja für mich immer ein antialkoholischer Cocktail, denn ich wollte ja nicht betrunken zur Party erscheinen. Das Leckere mit Gin und Sherry traf (fast) ins Schwarze und es war mir eine Freude diesen Cocktail zu trinken. Sehr lecker abgestimmt und ein Geschmackserlebnis bei jedem Schluck. Das war eine kompakte Stunde mit zwei wunderbaren Cocktails. Flux ging es mit dem Taxi zur Party, wo ich meine alten Pendler-Kollegen wieder traf, die ich sehr vermisse. Zum Glück tröstete mich der leichte Nebel des Alkohols über das Heimweh hinweg.

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