Schule und Bar der Trunkenheit

Schule und Bar der Trunkenheit

Das Buch „Die Schule der Trunkenheit“ ist mir schon lange bekannt. Ein schöner Überblick über die Spirituosen mit kleinen Geschichten über das gepflegte Genießen. Die Victoria Bar allerdings habe ich bisher noch nicht besucht. Bei meinem aktuellen Berlinbesuche wohne ich quasi „ume Ecke“. Nachdem ich dieses Zitat auf der Homepage entdeckt habe ist ein Besuch unerlässlich – “Looks like a setting for Mad Men – but it´s a real place by real bartenders for real drinkers!“

Es gibt eine Klingel, was für mich schon mal ein gutes Anzeichen für eine gute Bar ist. Ich betrete die Bar und finde eine lange Theke mit einer schönen Aufreihung der Spirituosen entlang der Wand. Die Barhocker sind bequem, das Licht angenehm rötlich und viel Kunst an Wänden und Decke. Das Barpersonal ist dezent in weiß gekleidet. Mir fallen natürlich gleich Stefan Weber, Hermann Halkim und die großartige Firstlady der Barszene Beate Hindermann auf. Hier wirkte übrigens auch einer meiner Lieblingsbartender Gonçalo.

Das Publikum weißt eine interessante Mischung an Alter und Szene auf. Man merkt die Geschichte und Erfahrung. Die Bar gibt es seit 13 Jahren und gehört definitiv zu den großen klassischen Bars. Die Drinks sind solide und schmackhaft. Herr Weber überraschte mich bei der Beratung mit der Frage, aus welchem Glas ich den Drink möchte. Ich landete bei der alkohollastigen Cocktailschale und verabschiedete mich mit einem „Last Word“. Eine entspannte Bar zum Verweilen und Genießen.

 

 

 

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