Zurück in Berlin

Zurück in Berlin

Nach meinem Ausflug ins Parlour musste ich nochmal einen direkten Vergleich mit meiner Lieblingsbar in Berlin machen. Außerdem hoffte ich Yared im Buck & Breck zu finden, da die Barcardi Legacy Competion in Berlin stattfand (und er in der Jury sitzt). Nun ja, es gibt immer ausreichend Gründe einen schönen Cocktail zu genießen. Ich hatte große Lust auf einen Drink wie mein letzter im Parlour und bestellte eine Boulevadier-Manhattan-Variante. Gonçalo servierte mir einen „Greenpoint“, der sehr dunkel war und sich irgendwie nicht richtig trinken lies. Meinen nicht so überzeugten Gesichtsausdruck veranlasste ihn den Drink zu nehmen und selbst Hand anzulegen. Er probierte einen Löffel und justierte dann nach, was mir eine Freude war zu sehen. Die Farbe blieb, aber das Ergebnis war sehr viel besser. Neben mir saß ein Bartender aus der Amano Bar, ein sehr Netter übrigens und ich erzählte ihm von meinem ersten und auch letzten Erlebnis dort. Er machte den schlechten Eindruck der Bar wieder gut und lud mich zu einem „Seelbach“ ein. Reminder: „mehr Champagnercocktails trinken“. Der Seelbach ist ein wunderschöner Cocktail. Der Champagner tanzt mit dem Bourbon auf der Zunge und ist so herrlich erfrischend. Ein Fest für meine Geschmacksnerven, die ein bisschen vom dunklen Wermut betäubt waren. Als letzter Gast verlies ich die Bar, leider ohne Yared zu treffen, aber eifrig auf Goncalo eingeredet zu haben 😉

Vielleicht besuche ich doch nochmal die Amano Bar, aber auf jeden Fall ist die nächste neue Bar das Tier. Die hatte mir schon Maxim empfohlen und auch der Amano Bartender legte mir einen Besuch nahe.

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