Zwischenstopp in der Gekkos Bar

Zwischenstopp in der Gekkos Bar

Das Parlour öffnet in den Sommermonaten erst um 20 Uhr. Glücklicherweise liegt das Gekkos gleich um die Ecke. Hinein in die goldig glänzende Bar, welche die Form einer riesigen Kreditkarte hat. Das Rückbuffett beinhaltet eine große Auswahl an amerikanischen Whiskeys und anderen Leckereien. Zu den Getränken gibt es frisches Schoko-Popcorn aus der eigenen Popcornmaschine. Auch wieder eine Kindheitserinnerung, wie schon die Zuckerwatte im Croco Bleu kürzlich.

Ich nahm am langen Bartresen Platz und wurde freundlich und professionell empfangen. Da es mich nach etwas Leichtem gelüstete, wählte ich eine Eigenkreation des Hauses. Einen Arctic Sour, einen Brennessel infusioniertenTanqueray No TEN Gin mit „Kirsch Eau de vie, fresh lemon juice, sugar, eucalyptus essence. Cooling and surprising like a deep breath taken at the north pole.“ Erfrischend und lecker, wie ich es mir gewünscht hatte. Weiter ging es allerdings gewohnt whiskylastig und torfig. Der Barchef tauchte auf und öffnete den neuen AuriVerdes, eine Sonderabfüllung aus dem Hause Ardbeg. Angezogen von dem leckeren Torfgeruch, ich hatte vorher schon vom Bartender eine Kostprobe eines anderen Ardbeg bekommen, saß ich schwuppdiwupp neben dem Barchef. Zwischendurch kam der Bartender des Parlours auch mal vorbei und ich unterhielt mich großartig. Eigentlich wollte ich nur einen Cocktail und dann schnell nach Hause. Wie das aber immer so ist mit den Plänen … es wurde spät, ich lernte einen tollen neuen Cocktail kennen, den Rapscallion, ich bekam das neue Bristol Bar Magazin und viele viele Tipps für München. Eine schöne Bar, aufmerksame Bartender und gute Drinks.

Konnte ich aber tatsächlich Frankfurt ohne einen Besuch im Parlour verlassen? Natürlich nicht, ein schöner Rum Old Fashioned und ein Platz am Tresen beendeten erst diesen Abend.

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